Friday, 30.07.2010

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Jobbörsen und Karrieresites für Online-Profile

Die Großen

Arbeitsagentur

Arbeitsagentur, 3 Mio. Profile

Vorteile

Mit der Umsetzung der neuen Jobbörse der Agentur für Arbeit ist zumindest optisch einiges gewonnen worden. Die Jobbörse ist nutzerfreundlicher geworden. (Langzeit- / Einzeltestergebnisse liegen uns noch nicht vor.)
Da die Suche nach Kandidaten hier für Unternehmen und Personalberatungen kostenlos ist, suchen hier vor allem kleinere Unternehmen und Beratungen. Verlockend wirkt hier die Anzahl der Bewerberprofile, wenn auch die meisten Unternehmen wissen, dass davon ein großer Prozentsatz nicht qualifiziert genug ist.

Nachteile

Trotz der neuen Aufmachung, die auch die Suchfunktionen für Personaler verbessert hat, bestehen Vorurteile wegen der Qualität und Inhalte der Bewerberprofile.
Die Suchmöglichkeiten orientieren sich immer noch an den festgelegten Berufsbezeichnungen / Kennziffern der Agentur für Arbeit, was eine wirkliche Freitextsuche in diesem Bereich zum Teil immer noch ausschließt.

Link

Jobbörse der Arbeitsagentur

Monster / Jobpilot

Monster / Jobpilot, 1 Mio. Profile

Vorteile:

Mit einer Bewerberdatenbank, die aktuell in Deutschland etwa 1 Mio. Lebensläufe umfasst, bleibt Monster in Deutschland neben der Agentur für Arbeit der größte Anbieter von Bewerberprofilen, bei im Vergleich besserer Qualifikation der Bewerber.
Große Unternehmen, Zeitarbeitsunternehmen und auch größere Personalberatungen nutzen ein Abonnement für die Suche nach passenden Bewerbern.
Für alle, die möglichst viele Entscheider mit Ihrem Profil erreichen möchten, ist Monster.de ein Muss. Wer die „Oberfläche“ von Monster nicht mag, kann sein Profil bei Jobpilot eintragen. Jobpilot gehört seit einigen Jahren zu Monster.
Im Bewerberkonto sind Texteditoren integriert, die die Gestaltung der Lebensläufe vereinfachen. Zum ABER, lesen Sie bitte unter Nachteilen.

Nachteile:

Das Erscheinungsbild ist sicher Geschmacksache. Für uns war es wichtig bei einem der größten Anbieter auch einmal die Funktionalität zu testen. Ganz vorsichtig ausgedrückt: Manchmal ist weniger mehr. Die integrierten Texteditoren vereinfachen es dem Laien sein Profil durch verschiedene Textgrößen oder Fettdruck zu gestalten. Bei den vielen verschiedenen Möglichkeiten Lebensläufe und Profilinhalte zu bearbeiten verliert man ganz leicht einmal die Übersicht. Was mache ich hier gerade wo und wie erscheint das in meinem Profil? Gute Frage: Wo ist bitteschön der Button, der es dem Bewerber erlaubt einen Blick auf das Profil/den Lebenslauf zu werfen, wie er in der Datenbank anschließend für Personalentscheider sichtbar wird. Bei aller Technik: Den hat man anscheinend tatsächlich vergessen. (Stand Oktober 2009)
Für die meisten kleineren Unternehmen ist diese Bewerberdatenbank zu teuer.
Die „scheinbar“ günstigen Angebote für einen Monat Nutzung mit 50 Ansichten für Arbeitgeber erweisen sich schnell als Flop. Um aus den Suchergebnissen in Listenform herauszufiltern, ob die angezeigten Bewerber wirklich den Suchkriterien entsprechen, muss der suchende Personaler das Profil anklicken. Eine solche Ergebnisliste enthält möglicherweise 800 oder mehr Ergebnisse und 50 Ansichten erzeugt man dann schnell an einem einzigen Nachmittag.
Wer die Datenbank effektiv nutzen möchte, muss sich zwischen einem Dreimonatsabonnement mit 5.000 Ansichten für 3.195 € bis hin zu einem Jahresabonnement mit 20.000 Ansichtenfür 9.995 € entscheiden. Alles natürlich zzgl. der gesetzlichen Mwst. (Stand Oktober 2009)

Links

Monster für Bewerber

Monster für Unternehmen

Jobpilot für Bewerber

Jobpilot für Unternehmen

 

 

VIP CareerConcept

VIP CareerConcept, ca. 700.000 Profile

Vorteile

Das VIP CareerConcept bietet für Bewerber auf Ihrer jeweiligen Karrierestufe zielgruppenorientierte Websites mit vielen Informationen und einem kostenlosen Bewerberkonto. Ein ins Bewerberkonto integrierter Jobroboter liefert täglich aktuell passende Stellenangebote aus einem Gesamtangebot von mehr als einer Millionen Stellenangebote.
Bewerberprofile können in anonymisierter Form mit einem Klick auf einer Vielzahl von vernetzten Jobbörsen und Karrieresites in den Suchergebnissen sichtbar gemacht werden.
An dieses Karrierenetzwerk angeschlossen sind Personalberatungen und -vermittlungen, die direkt für namhafte Unternehmen Mitarbeiter suchen und die Kandidaten persönlich kontaktieren, wenn ihr Profil zu einer der angefragten Positionen passt.
Wer beim Profileintrag noch Tipps benötigt, kann sich eine Broschüre als PDF downloaden und wenn dann noch Fragen offen bleiben: Auf den Websites ist für weitere Fragen eine Telefonnummer angegeben, über die man persönlich einen Ansprechpartner erreichen kann.
Die Profilerstellung ist einfach gehalten. Neben einzugebenden Kontaktdaten und der Bestimmung der Tätigkeiten und Einsatzorte lassen sich berufliche und Ausbildungs-Stationen einfach über "Copy&Paste" (Kopieren und Einfügen) aus dem Lebenlauf übernehmen.

Nachteile

Wer nicht aktiv sucht, sondern sich lieber passiv finden lässt, sollte sich trotzdem in regelmäßigen Abständen in sein Bewerberkonto einloggen: Profile von aktiven Bewerbern (regelmäßiges Login) werden in den Suchergebnissen zu oberst angezeigt.
Das Karrierenetzwerk ist so angelegt, dass man sein Profil ein Berufsleben lang bei behalten kann und es bei Bedarf aktivieren oder deaktivieren kann. Die Einteilung in Karrierestufen erfordert aber auch die Aufmerksamkeit des Bewerbers. Wenn er sich als Absolvent eingetragen hat, sollte er es nach einigen Jahren nicht versäumen mit einer Mail um die "Verschiebung" seines Profil in den Bereich der Berufserfahrenen oder Manager zu bitten.

Links

VIP CareerConcept für Bewerber und Unternehmen

Die Websites für die einzelnen Karrierestufen und für Personalentscheider sind noch in Vorbereitung. Die direkten Links dorthin werden wir einfügen, sobald diese Seiten online sind.

Stellenanzeigen

Stellenanzeigen, ca. 470.000 Profile

Vorteile

Stellenanzeigen.de hat sich in den letzten Jahren zahlenmäßig unter den großen Anbietern einsortiert. Für Arbeitergeber oder auch Personalberater gibt es eine "Vorab-Option", die die kostenfreie Suche in den Profilen ohne Kontaktaufnahme ermöglicht. So können Personalentscheider im Vorfeld sehen, ob der Einsatz der Bewerberdatenbank sich fürs Unternehmen lohnt.
Ob das nun ein Vorteil für die Bewerber ist, hängt sicherlich davon ab, ob es viele Bewerber mit ähnlichem Berufsbild in der Datenbank gibt. Denn ein Unternehmen wird die Bewerberdatenbank nur abonnieren, wenn die Anzahl möglicher Bewerber im richtigen Verhältnis zum Preis steht.

Nachteile

Für Bewerber ist die Art und Unflexibilität, wie das Bewerberprofil erfasst werden muss sicher ein Nachteil. Statt moderner Copy&Paste (Kopieren und Einfügen) Funktionen einzusetzen, die es den Bewerbern erlauben schnell die Daten aus Ihrem Lebenslauf zu kopieren, muss hier jede Station mit den Daten von ... bis und Text einzeln erfasst werden. Die angebotene Feldauswahl lässt darüber hinaus wenig Spielraum für flexible Inhalte (Kenntnis-/Tätigkeitsprofil, etc.). Wer hier alles unterbringen möchte muss schon kreativ werden und hoffen, dass die anschließende Plausibilitätsprüfung, die Stellenanzeigen.de vor Veröffentlichung durchführt, seine Kreativität zulässt.
Für kleine Unternehmen ist auch die Nutzung dieser Bewerberdatenbank unter Umständen zu teuer. Zumindest langfristig. Zeitlich begrenzt (ein Monat Bewerberdatenbanknutzung im Vergleich zu einem Monat Online-Anzeigenschaltung), wenn eine Position besetzt werden soll, macht die Nutzung sicher Sinn und lässt sich auch mit kleinerem Budget einplanen.
Der Preis von 500 Euro für einen Monat und 4.000 Euro für ein Jahr für die Nutzung der Bewerberdatenbank - zeitlich begrenzt oder als Abo - liegt etwa 50 % unter dem von Monster/Jobpilot, ebenso liegt natürlich die Anzahl Bewerberprofile ca. 50 % darunter. (Stand Oktober 2009)

Links

Stellenanzeigen für Bewerber

Stellenanzeigen für Unternehmen

Stepstone

Stepstone, ca. 236.000 Profile

Vorteile

Stepstone verfügt seit vielen Jahren über einen großen Bekanntheitsgrad in Deutschland und hat mit der Einführung der Stepstone-Channels einige Zielgruppen direkt erreicht.
Mit 236.000 Bewerberprofilen gehört Stepstone immer noch zu den großen der Branche. Seit November 2008 können Bewerber selbst darüber entscheiden, ob Sie Ihre Kontaktdaten für Arbeitgeber freischalten. Diese Option macht die Bewerberdatenbank für Unternehmen attraktiver. Zum ABER lesen Sie bitte unter Nachteilen.

Nachteile

Die Preise für Bewerberdatenbank-Abonnements liegen kaum niedriger als die von Monster (1 Monat 995,- €, 1 Jahr 8.995,- €) und das bei einer Anzahl von ca. 236.000 Profilen / Monster hat viermal soviel).
Mit der im November 2008 eingeführten Möglichkeit, dass Bewerber Ihre Kontaktdaten für suchende Unternehmen freigeben können, versucht Stepstone hier Marktanteile zu gewinnen. Mit dieser Einführung ist für Unternehmen allerdings die Möglichkeit weggefallen Bewerber einzeln zu kontaktieren und dann für den bestätigten Kontakt zu zahlen.
Für Unternehmen ist Stepstone hier im Preis-/Leistungsverhältnis eindeutig zu teuer angesiedelt. (Stand Oktober 2009)

Links

Stepstone für Bewerber

Stepstone für Unternehmen

Kleinere

Jobscout24

Jobscout24, ca. 40.000 Profile

weitere Informationen folgen in Kürze

JobRobot

JobRobot, ca. 2.800 bis 3.000 Profile

Vorteile

Mit nicht ganz 3.000 Profilen gehört JobRobot zu den kleinen Anbietern. Ein Vorteil: Die Profile sind in der Regel äußerst aktuell gehalten und Bewerber werden regelmäßig per Email informiert, dass Sie Ihr Profil aktualisieren sollen, wenn sie noch suchen. Erfolgt die Aktualisierung in einem angegebenen Zeitraum nicht, wird das Profil deaktiviert und erscheint erst mal nicht mehr in den Suchergebnissen.
Mit Preisen ab 55,- € monatlich für ein Bewerderdatenbankabonnement ist JobRobot sicher auch für kleine Unternehmen eine zusätzliche Option qualifizierte Bewerber zu suchen.
Die Erstellung eines Profils ist vergleichsweise einfach und schnell. Wer sein Profil optisch ein wenig hervorheben möchte, kann es mit einigen HTML-Befehlen aufbessern. (Siehe Tipps und Tricks auf unserer Startseite zum Download. - Die HTML-Beschreibung ist grundsätzlich auch für JobRobot anwendbar.)


Nachteile

Wirkliche Nachteile können wir hier nicht erkennen. Die Reichweite lässt sich sicher nicht mit den großen Anbietern vergleichen, aber wer kleinere Firmen oder auch kleinere Personalberatungen mit seinem Profil erreichen möchte, ist bei JobRobot sicher gut aufgehoben.


Links

JobRobot für Bewerber

JobRobot für Unternehmen

Spezialisierte

Ingenieurkarriere (VDI)

Ingenieurkarriere (VDI), 5.500 Profile

Vorteile

Ingenieurkarriere ist das Jobportal des VDI (Verein Deutscher Ingenieure). Damit hat dieser Stellenmarkt einen gewissen "Qualitätsbonus" in den Augen der Nutzer.
Für Unternehmen besteht die Möglichkeit kostenfrei in den anonymisierten Profilen der Bewerber zu suchen. Interessante Bewerber können Kontaktanfragen mit dem entsprechenden Stellenangebot gesandt werden und Kosten entstehen nur dann, wenn der Bewerber den Kontakt bestätigt. Bestätigt der Bewerber den Kontakt, kann das Unternehmen davon ausgehen, dass er sich für die Position interessiert. Der Preis pro Kontakt ist vertretbar und auch für kleinere Unternehmen tragbar. (Staffelpreise, die nach Anfragenanzahl errechnet werden. Bestätigungen werden nach der Staffel der Anfragen in Rechnung gestellt. Preis zwischen 175,- und 105,- € - Stand Oktober 2009)

Nachteile

Unternehmen müssen auf der Seite nach dem Link zur Bewerberdatenbank schon intensiv suchen. Die Bewerber würden hier sicher viel mehr Anfragen erhalten, wenn Unternehmen schneller auf diese Möglichkeit aufmerksam werden würden.

Links:

Ingenieurkarriere für Bewerber

Ingenieurkarriere für Unternehmen

 

 

DDIM (Interimsmanager)

DDIM, für Interimsmanager, Anz. Profile nicht bekannt

Weitere Informationen folgen in Kürze

Kostenpflichtige

Experteer

Experteer, 1,2 Mio. registrierte Kandidaten

Vor- und Nachteile

Persönlich sind wir der Meinung, dass es genügend kostenfreie Angebote gibt, die Bewerbern vieles zu bieten haben. Damit sind wir aber natürlich auch ein wenig "voreingenommen". Wir haben uns deshalb bemüht ein paar Informationen/Meinungen anderer für Sie zusammenzutragen.

So präsentiert Experteer die Vorteile für Bewerber und Headhunter:

Vorteile für Bewerber O-Ton Experteer  

Vorteile für Headhunter O-Ton Experteer

Informationssammlung:

Erfahrungen mit Experteer (Xing - Gruppenbeitrag)

Experteer (Xing - Gruppenbeitrag)

Blog zu Experteer auf blogaboutjob

Artikel von Oktober 2009 zu Jobbörsen u. Experteer

Meinungen zu Experteer über gutefrage.net

 

Für ein wenig Transparenz

Über die Startseite von Experteer sind die Preise für eine Premiummitgliedschaft kaum zu entdecken. Diese offenbaren sich für den sorgfältigen Nutzer beim Profileintrag, in dem er die AGB öffnet und dort unter dem Punkt Kosten den entsprechenden Link betätigt. Wir haben Ihnen die Links hier eingefügt.

Experteer für Bewerber (Premium - Preise)

Experteer für Recruiter/Headhunter (Premium - Preise)

Placement24

Placement24, ca. 100.000 Profile

Vor- und Nachteile

Wenn wir uns aufgrund unserer persönlichen Meinung bei Expeteer einer Beurteilung der Vor- und Nachteile  überwiegend enthalten, müssen wir das fairer Weise bei Placement24 genauso halten.
Was uns im Vergleich hier besser gefällt, möchten wir trotzdem sagen: Die Premiumpreise sind für Bewerber leicht zu finden. Auch hier haben wir Ihnen natürlich ein paar Informationen und Meinungen zusammengetragen.

Links zu Placement24

Wie Placement24 selbst seine Vorteile für Kandidaten beschreibt

Registrierungsformular für Kandidaten mit Preisübersicht für Premiumnutzung

Headhunter können sich über ein Kontaktformular bewerben. Die Aufnahme ist kostenlos, aber nur möglich wenn der Berater mindestens 5 Jahre am Markt tätig ist. Über eventuelle weitere kostenpflichtige Leistungen für Headhunter ist über den öffentlichen Bereich der Homepage nichts zu erfahren. Aus externer Quelle ist uns bekannt, dass es kostenpflichte Services gibt. Insofern mangelt es hier zumindest den Headhuntern gegenüber an Transparenz.

Gesammelte Meinungen / Informationen

Jobblog bei Secretsites

Pressemitteilung auf crosswater-job-guide Juli 2009

Pressemitteilung auf openPR Februar 2009

Private Meinung eines Nutzers über Qype

Blog und Meinungen auf Spirofrog